Wann man „das“ und „dass“ benutzen muss

Die vor ein paar Jahren halbherzig durchgeführte Rechtschreibreform hat viele ärgerliche Nebenwirkungen gezeigt. Dazu gehört auch, dass die Rechtschreiblehrlinge anscheinend nicht mehr in der Lage sind, das Relativpronomen „das“ von der Konjunktion „dass“ zu unterscheiden. Das war wohl früher einfacher, als man noch „daß“ und „das“ schrieb. Jetzt bringen wohl ein paar überforderte Lehrer ihren Schülern bei, dass „dass“ immer nur hinter einem Komma stehen kann, weil es einen Nebensatz einleitet. Dass es auch am Satzanfang stehen kann, sei nur am Rande bemerkt. Wie auch immer, das ganze Chaos hat jedenfalls dazu geführt, dass viele Menschen jetzt immer „dass“ schreiben, wenn davor ein Komma steht. Das ist aber falsch. Ich finde, dass man bei der Rechtschreibreform ganz schön Mist gebaut hat. Wir brauchen ein Regelwerk, das jeder verstehen und verwenden kann.

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2 Antworten to “Wann man „das“ und „dass“ benutzen muss”

  1. Noe Says:

    Ich sehe da keinen grossen unterschied, ob dass nun mit oder ohne ß geschrieben wird. Und die überforderten lehrer gab es auch schon früher. Das problem ist weniger die rechtschreibreform als vielmehr die steigende zahl von schülern mit Lrs.

  2. Kuerbis Says:

    Redrockreason: Praechtiger Beitrag! 😉

    Noe: Wieso soll denn die Zahl der Schueler mit LRS steigen?!?!

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