Inflation im Euroraum rückläufig

Die schlimmen Befürchtungen der „Inflationsfalken“ sind auch im Dezember 2011 nicht wahr geworden. Eurostat teilt uns die neuesten Zahlen mit. Danach ist die Inflation im Euroraum auf 2,7% gesunken, im November hatte sie noch bei 3,0% gelegen. Zugegeben, das ist immer noch über der EZB-Zielmarke von 2,0%. Aber die Ursachen für die Inflation sind immer noch dieselben wie im letzten Jahr: die gestiegenen Mineralölpreise. Eurostat drückt das folgendermaßen aus:

Bei den Teilindizes hatten Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,30 Prozentpunkte), Flüssige Brennstoffe (+0,15) sowie Gas und Elektrizität (je +0,12) die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation.

Wenn ich diese Beträge von der Inflationsrate abziehe, komme ich auf haargenau 2,01%. Das wiederum ist extrem nah an der Zielmarke. Es ist also noch immer keine Lohn-Preis-Spirale in Sicht. Gleichzeitig stehen in zahlreichen Euro-Ländern die Zeichen auf Rezession. Die EZB tut also gut daran, weiterhin eine expansive Geldpolitik zu verfolgen.

Advertisements

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: