Auch Clemens Fuest reiht sich in die Gruppe der „Nicht-Inflations-Befürchter“ ein

Auf Spiegel Online gibt er ein Interview zu den gestiegenen Konsumausgaben in Deutschland. Das Interview plätschert in weiten Teilen eher gemächlich vor sich hin, die Bombe läßt er allerdings im letzen Absatz platzen:

Wir müssen darauf setzen, dass eine ordentliche Wirtschaftsentwicklung in Nordeuropa die Rezession im Süden auffangen kann und die EZB durch eine Lockerung der Geldpolitik ihren Beitrag leistet. (Hervorhebung von mir)

Da klingt er aber deutlich anders als die traditionell in Deutschland dominierenden „Inflationsfalken“, die aus der EZB eine reine Inflationsbekämpfungsmaschinerie machen wollen. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass er dank seiner jahrelangen Auslandserfahrung in Oxford eine eher pragmatische Sichtweise auf die Rolle der Zentralbank gewonnen hat.

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Eine Antwort to “Auch Clemens Fuest reiht sich in die Gruppe der „Nicht-Inflations-Befürchter“ ein”

  1. Neandertaler Says:

    Da könnte dieser Artikel ja glatt als Pro-Argument für das Eingreifen der EZB sein:

    http://ftalphaville.ft.com/blog/2012/01/10/825611/german-negative-yields-as-harbinger-of-deflation/

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