Science Fiction für Verzweifelte

Da es der Menschheit nicht gelingen will, die weltweiten Treibhausgasemissionen zu reduzieren, werden jetzt andere Mittel zur Vermeidung eines katastrophalen Klimawandels gesucht. Unter dem Stichwort „Geo-Engineering“ träumt man davon, die Zusammensetzung der Atmosphäre zu verändern und dadurch die Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche zu verringern.

Das klingt zunächst einmal nach Science Fiction. Ist es aber nicht, jedenfalls nicht mehr lange. Das Umweltbundesamt gibt allen Ernstes jetzt schon Gelder aus, um die Effekte des Geo-Engineerings zu erkunden. Ein entsprechendes Projekt ist gerade ausgeschrieben worden. Die Laufzeit des Projekts soll 26 Monate betragen, es handelt sich also um ein ziemlich umfangreiches Projekt. Bei den üblichen Kostensätzen für Wissenschaftler kann man davon ausgehen, dass der Budgetrahmen locker im siebenstelligen Bereich liegt. Wenn das UBA einen Millionenbetrag für diese Forschung bereitstellt, ist das keine rein ademische Spielerei mehr. Geo-Engineering wird in den nächsten Jahren allen Ernstes auf der politischen Agenda auftauchen.

Die Verzweiflung muss schon groß sein, wenn man mittlerweile so weit ist.

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