Dänemark stimmt gegen Austerität

In Dänemark hatten die Wähler die Gelegenheit, über die Makropolitik ihres Landes abzustimmen. Tagesschau.de berichtet:

Während sich [der bisherige Regierungschef] Rasmussen dafür stark gemacht hatte, die Staatsausgaben zu verringern, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, plädierten die [oppositionellen] Sozialdemokraten dafür, die Wirtschaft mit zusätzlichen Ausgaben von rund 18 Milliarden Kronen (etwa 2,4 Milliarden Euro) anzukurbeln. Finanziert werden sollen die Mehrausgaben durch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde. Thorning-Schmidt [die Spitzenkandidaten der siegreichen Sozialdemokraten] war mit dem Versprechen angetreten, einige der Sparmaßnahmen der bisherigen Regierung rückgängig zu machen.

Mit anderen Worten: Dänemark hat gegen Austerität und für expansive Makropolitik gestimmt. Das sollte den Parteien in anderen Ländern zu denken geben.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist die Verlängerung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde. Was das in der gegenwärtigen Wirtschaftslage bringen soll, ist mir nicht ganz klar. Trotzdem scheint die Richtung zu stimmen.

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