Die griechische Regierung mit Sitz in Brüssel und Washington zielt auf maximalen Schaden

Die Frankfurter Rundschau meldet:

Jetzt machen die EU und der IWF Druck: sie wollen weitere Hilfsgelder nur freigeben, wenn Athen endlich Ernst macht mit den Privatisierungen.

Es ist völliger Blödsinn, in der gegenwärtigen Lage irgendwelche Privatisierungen durchzuführen. Der Börsengang der Deutschen Bahn wurde im Herbst 2008 wegen der schlechten Wirtschaftslagezunächst abgeblasen. Es gab und gibt auch andere Argumente gegen diesen Börsengang, aber trotzdem bleibt es natürlich richtig, dass man Privatisierungen nur dann durchführen sollte, wenn der Staat dadurch einen Gewinn erzielt. Das heißt: Die staatlichen Unternehmen müssen zu einem Preis verkauft werden, der ihren tatsächlichen Wert übersteigt. Das ist in der gegenwärtigen Lage wohl kaum gegeben. IWF und EU treiben Griechenland also in ein Minusgeschäft hinein.

Die privaten Investoren wird das freuen.

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Eine Antwort to “Die griechische Regierung mit Sitz in Brüssel und Washington zielt auf maximalen Schaden”

  1. Griechenland: Infrastruktur zum Schnäppchenpreis « Redrockreason Says:

    […] Redrockreason Wirtschaft, Politik und andere Dinge « Die griechische Regierung mit Sitz in Brüssel und Washington zielt auf maximalen Schaden […]

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