Verpfeifen als Tugend

Die Frankfurter Rundschau berichtet, daß die SPD an einem Gesetzentwurf zum Schutz von Whistle-Blowern bastelt. Das ist eine gute Idee, denn ohne Whistle-Blower wäre in Deutschland so manche schwarze Kasse und manches Gammelfleisch unentdeckt geblieben. Solche Schweinereien werden ja in der Regel nicht von einem zufällig vorbeispazierenden Polizisten aufgedeckt. Meistens sind es einzelne Mitarbeiter von Firmen oder Behörden, die Skandale aufdecken. Leider sind ihre Karrieren danach gerne mal beendet, wie zum Beispiel bei den hessischen Steuerfahndern, die man mit herbeigelogenen ärztlichen Gutachten in die Frühpensionierung schickte. Sie müssen deswegen vor Mobbing und ähnlichen Repressalien geschützt werden. Vielleicht steigt dann auch die Chance, die in Deutschland weitverbreitete Korruption endlich in den Griff zu bekommen.

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