Mindestlöhne verringern nicht die Beschäftigung

Joachim Möller räumt auf Spiegel Online mit dem Mythos der Jobzerstörung durch Mindestlöhne auf. Das Beispiel Großbritannien zeigt:

Der Mindestlohn hat die Verdienste am unteren Ende der Lohnskala ohne messbare Jobverluste erhöht. Dies spiegelt sich auch in der hohen politischen Akzeptanz einer Lohnuntergrenze wider. Keine gesellschaftlich relevante Gruppierung in Großbritannien verlangt heute die Abschaffung des Mindestlohns.

Keine gesellschaftliche Gruppe. Nicht einmal die Arbeitgeber. Es ist wirklich nicht zu verstehen, dass die deutschen Arbeitgeberverbände immer wieder gegen Mindestlöhne wettern, weil diese angeblich Arbeitsplätze vernichten. Noch weniger ist es zu verstehen, daß die Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP ihnen diesen Schmonzes abkaufen.

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