Das American Economic Review wird 100

Das American Economic Review wird 100 Jahre alt. Gratuliere. Zu diesem Anlass wurde ein „Top-20-Kommittee“ gebeten, die 20 besten Artikel, die in diesen 100 Jahren im AER erschienen sind, zu bestimmen. Ob eine solche Top-20 überhaupt Sinn macht, sei einmal dahingestellt, und über die Auswahl kann man sicherlich lange streiten. Ich möchte vor allem zwei Dinge hervorheben:

1) Kein einziger der 20 Artikel befasst sich mit umweltökonomischen Fragen. Wie kann das sein im Zeitalter von Klimawandel und zunehmenden Ressourcenkonflikten?

2) Die Produktionsfunktion nach Cobb und Douglas wird immer noch als geniale Erfindung verkauft. Kein Wort von der Kritik an der mangelhaften kapitaltheoretischen Fundierung und der fehlenden empirischen Evidenz.

Trotz dieser Kritikpunkte sind aber doch ein paar Perlen dabei. Ich würde vor allem die Beiträge von Arrow, Krugman, Dixit/Stiglitz und Grossman/Stiglitz hervorheben. Sie alle beschäftigen sich mit Abweichungen vom Ideal des „vollkommenen“ Wettbewerbs. Da diese Abweichungen in der Realität häufig vorkommen, ist es enorm wichtig, ihre Ursachen und Folgen zu verstehen.

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