Privat ist nicht besser als öffentlich. Teil 1: Schulen

In Teilen der Medien wird mit beeindruckender Penetranz das Märchen verbreitet, öffentliche Einrichtungen seien der privaten Konkurrenz, wenn man diese nur zuließe, hoffnungslos unterlegen. Mit diesem nirgends belegten Argument werden u.a. Privatisierungen von Bahn, Wasserversorgung und anderen Infrastrukturen gefordert und Wettbewerbsvorteile (z.B. die beliebte „Anschubfinanzierung“) gerechtfertigt.  In manchen Fällen mag es auch stimmen, daß private Anbieter besser organisiert sind und effizienter arbeiten als öffentliche. Das ist aber keineswegs immer und überall der Fall, wie zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte belegen.

Heute etwa berichtet Spiegel Online von einer neuen Studie zu den Leistungen privater und öffentlicher Schulen. Fazit: „wer Privatschulen automatisch mit besserem Unterricht gleichsetzt, hat sich verkalkuliert“. Besseren Unterricht gibt es auf privaten Schulen eigentlich nicht, sie dienen lediglich zum Abgrenzen von anderen Bevölkerungsgruppen oder Andersgläubigen. Dies muß bedenken, wer solche Schulen auch noch mit öffentlichen Mitteln (sprich: Steuergeldern) fördern will.

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